Varusschlacht

Veröffentlicht auf von Radio Sonnenschein

Wie Bauern Rom besiegten


Vor genau 2000 Jahren beendete die Varusschlacht die römische Besetzung Germaniens – mit Folgen, die bis heute spürbar sind.

Forscher fanden in Kalkriese Gruben mit Knochen – darunter dieser Schädel eines Kämpfers
Schier unaufhaltsam dehnte sich das Römische Reich aus, beherrschte den Mittelmeerraum und den Großteil Westeuropas. Als seine Legionen ab 12 vor Christus in Germanien einmarschierten, um auch dieses Land dem Imperium einzuverleiben, zweifelte niemand an dem Erfolg.

Die Bewohner des heutigen Deutschlands hatten den Invasoren kaum etwas entgegenzusetzen. Sie lebten als Kleinbauern in Einzelgehöften und winzigen Dörfern, eine Geldwirtschaft war ihnen fremd, und in den Kampf zogen die meisten nur mit Schild und Speer. Ein Schwert oder einen Helm konnten sich die wenigsten leisten. Die Legionäre hingegen waren gedrillte und gepanzerte Berufssoldaten, und sie errichteten in dem ländlichen Germanien ganze Militärstädte mit zugehörigen Hafenkomplexen. Wer sollte sie aufhalten?

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